Klassische Gitarre

Die Gitarre hat sich im Laufe der Jahrhunderte sehr verändert. Die moderne klassische Gitarre, wie wir sie heute kennen, wurde im 19. Jahrhundert in Spanien entwickelt.
Mit der Weiterentwicklung stieg die Popularität des Instruments. Bedeutenden Gitarristen wie Francisco Tárrega und Andrés Segovia trugen entscheidend dazu bei, dass sich ein stetig wachsendes Publikum für die Gitarre interessierte. So eroberte das Instrument schließlich auch die renommiertesten Konzertsäle.
Bei einem Gitarrenkonzert kann man verschiedenste Stücke aller Epochen genießen: Renaissance, Barock, Klassik und Romantik sowie moderne Kompositionen und zahlreiche Arrangements aus fast allen Musikstilen, welche ständig das Repertoire für klassische Gitarre erweitern und dafür sorgen, dass sich nicht nur Liebhaber klassischer Musik für das Instrument interessieren.
Obwohl ihre größte Stärke das Solospiel darstellt, wird die klassische Gitarre auch gern als Begleitinstrument genutzt und spielt somit eine große Rolle für viele folkloristische Musikstile, wie z.B.Tango, Bossa Nova, Flamenco...
Es ist die vielfältigste aller Gitarren und daher die erste Wahl für alle, die in die Gitarrenwelt einsteigen wollen.
Akustik Gitarre

Von der klassischen Gitarre als Ausgangspunkt unterscheidet sie sich hauptsächlich durch die Bespannung mit Stahlsaiten und in ihrer Bauform. Dies ermöglicht eine größere Lautstärke und erzeugt einen anderen Klang.
Diese Gitarre wurde in Nordamerika entwickelt und ist deswegen typisch für Blues, Country und viele andere Musikstile aus dieser Region. Heute gibt es viele verschiedene Formen und Modelle mit und ohne Tonabnehmer. Den unverwechselbaren Klang der Akustik-Gitarre kennt jeder aus Songs wie Hotel California, Dust in the wind oder von unzähligen Unplugged-Konzerte.
Hauptsächlich wird sie bei der Liedbegleitung eingesetzt, aber viele Gitarristen wie Andy McKee oder Peter Finger beweisen immer wieder auch ihr Potential als Soloinstrument.
Diese Gitarre ist ideal für alle, die nur moderne Musik spielen wollen.
E-Gitarre

Die Grundlage für eine elektrische Gitarre wurde 1924 mit der Erfindung des integrierten Tonabnehmers, bestehend aus einem Magneten, der die Schwingungen der Saiten in elektrische Signale umwandelt, geschaffen. Ziel war es, die Lautstärke der Gitarre zu steigern, um sie als Bandinstrument zu etablieren. Die ersten Modelle haben zu viel Feedback(Rückkopplung) verursacht. Die Lösung: eine Gitarre mit massivem Körper. Die E-Gitarre war geboren!
Durch die neue Technologie hat sich das musikalische Spektrum rasant erweitert, nicht nur durch die ganz andere Bespielbarkeit, sondern vor allem durch die riesigen neuen kreativen und klanglichen Möglichkeiten. Zu dem elektrischen Signal kamen mehrere Innovationen im Bereich der Verstärkung. Viele Gitarristen haben angefangen verschiedenste Effekten zu nutzen, die den Klang noch mehr verändern konnten.
So haben alle diese Erfindungen zusammen mit der Kreativität von grandiosen Künstlern die Geburt von vielen neuen modernen Musikrichtungen ermöglicht.
Die E-Gitarre ist für alle, die in einer Band moderne Musik spielen wollen.